Competition catalogue

2. Römerquelle-Kunstwettbewerb

Date
1982
Publisher / venue
Römerquelle Ges.m.b.H.
Archive scans
8

Award catalogue and documentation for the second Römerquelle art competition. Hans Praetterhoffer received first prize for the watercolour Biomorphes unter der Oberfläche.

2. Römerquelle-Kunstwettbewerb — selected archive scan
Transcription Original German · English summary

English summary

The catalogue records Praetterhoffer’s first prize at the second Römerquelle art competition for the watercolour Biomorphes unter der Oberfläche. Its profile connects the new watercolours to his earlier light drawings, stereo photography, and figure works.

Selected transcription · German

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Scan 3 — competition report

Sechs Stunden lang hatte sich die Jury durch den Berg von Einsendungen kämpfen müssen, ehe sie ihre Entscheidungen traf. Der 1. Preis (30.000 Schilling) fiel dem Routinier Hans Praetterhoffer für sein Aquarell „Biomorphes unter der Oberfläche“ zu, der 2. Preis ging an Herbert Kerschbaum (Jahrgang 1952), von der Jury als Entdeckung dieses Wettbewerbes bezeichnet. Mit dem 3. Preis für Karin Mack wurde der Fotokunst ein Stellenwert zuerkannt, den sie hierzulande nicht selbstverständlich besitzt. Die preisgekrönten und angekauften Bilder sowie weitere herausragende Arbeiten bildeten eine sehenswerte Ausstellung, die zunächst von der Galerie auf der Stubenbastei in Wien, sodann im Rahmen der „Woche der Begegnung“ im Stadthaus Klagenfurt und schließlich in der Neuen Galerie der Stadt Linz gezeigt wurde.

Scan 7 — Hans Praetterhoffer: Biomorphes unter der Oberfläche

Förderungspreise hat Hans Praetterhoffer (Jahrgang 1943) schon mehrmals erhalten, aber erstmals präsentiert er sich als Preisträger eines großen österreichischen Kunstwettbewerbes. Er wertet dies als Anerkennung einer künstlerischen Weiterentwicklung, die er mit seinen neuen Aquarellen genommen zu haben glaubt. In der heimischen Kunstszene hatte sich Praetterhoffer in den frühen 70er-Jahren mit sogenannten Lichtzeichnungen etabliert: eine Punktlichtquelle diente als Zeichengerät und wurde von meist mehreren Foto-Kameras von verschiedenen Seiten festgehalten. Es folgten Stereo-Lichtzeichnungen, die man mit Rot-Grün-Brille dreidimensional sehen konnte, und Figurenbilder, bei denen Schablonenzeichnungen als graphisches Grundgerüst verwendet wurden. Neuerdings verzichtet Praetterhoffer auf diese Grundlage, nicht aber auf sein phantasievolles Liniengeflecht, das den Betrachter zu mancherlei Assoziationen anregen soll.

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